Restauration Austin Healey

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Frosch, während der Restauration
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Frosch, während der Restauration

Inhaltsverzeichnis

Restauration des Austin Healey Sprite Mk I in 2007

Die Restauration erfolgte im Zeitraum zwischen 12/2006 und 09/2007. Erfolgreiche Vorstellung des Fahrzeugs beim TÜV: 05.09.2007.

Frosch, Bj. 1958
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Frosch, Bj. 1958

Schon bei der Überführung des Healeys in unsere Halle wurde klar, dass es sich um eine größere Restauration handeln würde.

Hierbei wurde bemerkt, dass die hinteren Bremsen blockiert waren, die A-Säule durchgerostet ist und fast alle Keder unterrostet sind.

Nach Abnahme der Motorhaube wurde klar, dass der Motor überholt werden muss.

  • Der Öleinfülldeckel hatte sich mit der Zeit zersetzt und die Kunststoffpartikel sind in den Ventiltrieb gefallen.
  • Die Luftfilter sind ohne Dichtung an die Vergaser geschraubt.
  • Der gesamte Unterdruckstrang fehlt. Die Unterdruckleitung ist am Verteiler abgerissen.
  • Die im Fahrzeug verbaute Warmwasserheizung wird aus Sicherheitsgründen durch eine Replik der original vor der Batterie eingebauten Heizung ersetzt. Hierdurch wird eine Verletzung des Beifahrers durch eine Undichtigkeit des Wärmetauschers ausgeschlossen. Außerdem fungiert die neue Heizung als Frischluftheizung im Gegensatz zur montierten Umluftheizung. Es wird der originale Wärmetauscher verwendet.
Vor Demontage Motor
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Vor Demontage Motor

Innenraum

Der Innenraum des Fahrzeugs präsentiert sich optisch wie technisch in gutem Zustand.

  • Sämtliche Schalter wurden zerlegt und neu gefettet. Die Schaltfunktionalität ist wieder gegeben. Der Schlüssel für den originalen Zündungsschalter fehlt.
  • Nachträglich wurde eine Panzerzündspule eingebaut um Fremdbenutzung zu vermeiden. Der Einbau ist äußerst unfachmännisch ausgeführt. Die mittels Flex oder Blechschere in die Spritzwand geschnittenen Löcher sind ohne Konservierung mit Tape verklebt worden.
  • Die nachgerüstete Warnblinkanlage wurde fliegend verdrahtet. Das zugehörige Relais liegt lose im Motorraum.
  • Das Fahrzeug wurde mit einer Maserati-Hupe nachgerüstet.
  • Am Fahrzeug fehlt die Scheibenreinigungsanlage.
  • Der rechte Scheibenwischer ist durch Fehljustage verbogen.
Innenraum
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Innenraum

Hauben und Türen

Auch die Motorhaube zeigt insbesondere im Spritzbereich starken Rostbefall.

  • Das Luftleitblech um den Schlossbereich ist völlig zerfressen und muss großflächig saniert werden.
  • Die Lampentöpfe, Kotflügel und das Mittelteil der Motorhaube zeigen sich relativ rostfrei.
  • Das Fahrzeug zeigt einen reparierten früheren Unfall auf der linken Seite in Fahrtrichtung.
  • Die Unfallreparatur ist recht fachgerecht ausgeführt.
  • Die Verkabelung ist noch original und wird im Zuge der Restauration erneuert. Blinker und Reflektoren werden weiter verwendet.
Motorhaube
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Motorhaube
  • Der Kühlergrill zeigt erste Rostansätze. Im Hinblick dieser Restauration wird der Kühlergrill nicht neu verchromt. Das Emblem auf der Motorhaube ist im schlechten Zustand und wird erneuert.
  • Alle Halterungen des Kühlergrills und der Embleme werden im Zuge der Restauration ebenfalls erneuert.

Optik Motorraum

  • Alle Kabeldurchführungen im Bereich der Spritzwand sind unfachmännisch ausgeführt. Teilweise sind die serienmäßigen Öffnungen mit Karosseriedichtmasse notdürftig abgedichtet.
  • Die unsauber aufgeschnittenen Öffnungen werden rund verschweißt und mit Stopfen fachgerecht verschlossen.
  • Der Kabelbaum wird komplett erneuert.
  • Der Batterieträger wird entrostet und mit einer Säurefangmatte versehen. Das Fahrzeug ist auf „Minus an Masse“ umgerüstet worden.
Kabeldurchführungen
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Kabeldurchführungen
  • Am Fahrzeug wird ein Hauptschalter zur Schonung der Batterie installiert. Zusätzlich wird verdeckt eine Steckdose zur Erhaltungsladung der Batterie montiert.
  • Alle Sicherungen werden getauscht. Wenn möglich, sollen die originalen Sicherungshalter beibehalten werden.
  • Die originale Laderegelung wird überholt und mit neuen Goldkontakten (PVD-gesputtert, Reinstgold 5.9er) versehen. Alle anderen Kontakte werden gereinigt und konserviert.
  • Der Motor des Scheibenwischers erhält neue Kohlen und wird neu abgeschmiert. Je nach Verschleiß wird die Welle des Wischerantriebs erneuert.

Karosserie, linker Bereich

Allgemeiner Zustand

Rostfraß innerer Radlauf hinten links
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Rostfraß innerer Radlauf hinten links
Bodenblech allgemein
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Bodenblech allgemein

Nach Entfernen der Sitze, Teppiche und der Innenverkleidungen konnte der Fußraum inspiziert werden.

  • Der vordere Fußraumbereich zeigt nur Oberflächenrost, der nachfolgend gründlich entfernt wird.
  • Der Bereich hinter den Sitzen zeigt massive Korrosionsschäden. Auf der linken Seite sind extreme Durchrostungen im Bereich der inneren Spritzwand zu erkennen.
  • Das Abschlussblech der Spritzwand ist durch Korrosion komplett vom Unterboden gelöst.
  • Zum Innenkotflügel hat das Blech keine Verbindung mehr. Hier wird ein Neuteil aus BMH-Produktion eingeschweißt.

Durchrostungen im Heckbereich

Rostfraß äußerer Radlauf hinten links
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Rostfraß äußerer Radlauf hinten links

Bei Ansicht vom Radlauf her wird klar, warum die Durchrostung hier so fortgeschritten ist. Durch eine unsachgemäße Reparatur konnte weiterhin Wasser in den Holraum zwischen Spritzwand zum Radhaus und Spritzwand im Innenraum gelangen. Eingeschleuderter Straßenschmutz begünstigte die Korrosion in diesem Bereich, so dass das Blech von unten nach oben komplett zerfressen wurde. Auch das Endstück im Radlauf muss komplett ersetzt werden. Das aufgesetzte Reparaturblech im Bereich des Unterbodens an der Schwellerspitze zum Radlauf wird an den eingesetzten Schweißpunkten vollständig herausgetrennt und später komplett mit einem größeren Bereich des Unterbodens saniert.

Rostfraß äußerer Radlauf hinten links
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Rostfraß äußerer Radlauf hinten links

Zur gesamten Begutachtung des Schadens müssen Hinterachse, Tank und Blattfedern entfernt werden. Nach diesen Arbeiten wurde das gesamte Ausmaß der Beschädigung deutlich.

  • Die komplette Innenwand ist im Bereich der Blattfederaufnahmen durch Korrosion zerstört.
    Rostfraß Spritzblech innen
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    Rostfraß Spritzblech innen
  • Teilweise sind die Längsträger auf dem Unterboden schon mit angegriffen. Auch diese müssen bei der Restauration mit in Teilen erneuert werden.
  • Der Unterboden muss im gesamten Bereich der Blattfederaufnahmen erneuert werden.
  • Das Blech der äußeren Spritzwand am Aufnahmepunkt der Auspuffanlage (mittlere Aufnahme) ist ebenfalls komplett durch Korrosion zerstört. Dieses Blech wird ebenfalls im Punktschweißverfahren neu eingesetzt und mit den Blattfederkästen sowie dem neuen Unterboden verschweißt. Hierzu wird die Blattfederplatte demontiert (sie wurde bei einer früheren Reparatur einfach mit dem geflickten Unterboden verschweißt) und nach erfolgter Restauration der Aufnahme neu verschraubt.
  • Selbstverständlich kommen an diesen sensiblen Punkten nur neue Schrauben zum Einsatz.
Rostfraß Spritzblech außen
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Rostfraß Spritzblech außen

Restauration des Heckbereichs

Das frei schwebende Heck wurde während der Arbeiten stabilisiert (abgefangen). Stetige Kontrollen der Türspaltmaße stellen eine verzugsfreie Reparatur sicher.

  • Der Kardantunnel ist weitgehend rostfrei und muss nicht saniert werden. Er dient während der Restauration als stabilisierender Punkt.
  • Die Blattfedern sind noch in gutem Zustand und werden nach Entrostung durch Glasperlstrahlen und einer Konservierung mit Ovatrol-Öl und Mike-Sanders Spezialfett weiter verwendet.
  • Halter und Bolzen der Aufnahmen werden erneuert.
  • Beide Endspitzen und 2/3 der hinteren Spritzwand werden ebenfalls durch Neuteile ersetzt.

Alle Schweißnähte werden als Punktnähte mit gleichem Abstand wie die Seriennähte ausgeführt. Bei der Inspektion der Innenkotflügel wurde noch ein kleines Rostnest auf der rechten Seite gefunden. Nach Entfernung des Unterbodenschutzes wird hier ein Reparaturblech eingesetzt. Der Holraum (wie auch alle anderen Holräume) wird später mit Mike-Sanders Spezialfett dauerhaft gegen Korrosion geschützt. Große Holräume erhalten Öffnungen zum Spülen mit Wasser und Konservieren mit Fett. Wachshaltige Konservierungen kommen nicht zum Einsatz. Insbesondere die Blattfederaufnahmen werden revidierbar ausgeführt. Eine Reinigung der Bereiche von innen wird somit möglich. Hierbei werden auch alle Stopfen am Fahrzeug erneuert. Auch die Lagerungen der Achsen und Drehmomentstützen werden erneuert. Das Fahrzeug befindet sich im vorderen Bereich (bis auf die Durchrostungen an der A-Säule) in hervorragendem Zustand. Es sind keine weiteren größeren Schweißarbeiten notwendig. Bestehende Reparaturbleche sind gesund und werden am Fahrzeug belassen. Im Bereich der A-Säule werden mit der Restauration auch Ablauföffnungen geschaffen, so dass hier kein erneuter Rostbefall auftreten kann.

Die großen Reparaturbleche der früheren Instandsetzung werden nach der Restauration der Blattfederaufnahmen entfernt und der ursprüngliche Verlauf des Unterbodens wieder hergestellt. Die Entfernung erfolgt duch sorgsames aufschleifen der alten Schweißpunkte bzw. Ausfräsen dieser. Sämtlicher Unterbodenschutz wird entfernt, der Unterboden verschliffen, mit Fertan entrostet, grundiert und mit Brantho Korux bzw. O. H. Chassislack schwarz lackiert. Danach erfolgt die Konservierung mit einem transparenten Unterbodenschutz auf Basis von Fetten zur besseren Kontrolle auf neue Rostnester. Auch der Innenraum wird entrostet, grundiert und lackiert. Hier wird jedoch kein Unterbodenschutz verwendet. Nach erfolgreicher H-Zulassung wird das Fahrzeug mit neuen Teppichen und den vorhandenen Innenverkleidungen versehen.

Mittlerweile sind die Karosseriearbeiten im Hinteren Fahrzeugbereich zu 50% abgeschlossen.

Rostfraß Spritzblech innen unter Verstärkung
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Rostfraß Spritzblech innen unter Verstärkung

Die beiden Seiten werden einzeln restauriert um die Fahrzeugstabilität nicht weiter zu schwächen. Zunächst wurde die linke Seite freigelegt. Dazu wurde die Verstärkung zum Längsträger von der Karosserie abgetrennt und mittels Schruppscheibe von der Unterlage vorsichtig gelöst.

Rostfraß Spritzblech innen, Spritzblech abgetrennt
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Rostfraß Spritzblech innen, Spritzblech abgetrennt

Auch das innere Spritzblech musste bedingt durch die extreme Verrottung erneuert werden. Hierzu wurde dieses ebenfalls von der Blattfederaufnahme mittels Schruppscheibe entfernt. Die Blattfederaufnahmen selbst erschienen noch in intaktem Zustand. Lediglich ein Winkelblech war leicht angegriffen und wird durch ein Neues ersetzt.

Rostfraß Spritzblech innen, Spritzblech großflächig abgetrennt
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Rostfraß Spritzblech innen, Spritzblech großflächig abgetrennt

Der Unterboden ist zwischen dem Längsträger vor vielen Jahren dem Rost zum Opfer gefallen und wurde mittelmäíg in den 80ern repariert. Die endgültige Rekonstruktion dieses Bereiches kann erst nach Stärkung der anderen Rostschäden erfolgen, ohne dass sich das Fahrzeug wärhend der Restauration verzieht. Hierzu wird der hintere Teil so weit restauriert, dass über der alten Reparatur ein komplett sanierter Unterboden zu finden ist und dieser Bereich später von unten freigelegt werden kann.

Rostfraß Spritzblech innen, Unterboden verschliffen und grundiert
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Rostfraß Spritzblech innen, Unterboden verschliffen und grundiert

Der freigeschnittene Bereich wurde verschliffen und grob grundiert. Die Schweißnahtbereiche selber werden noch mit Schweißprimer kurz vor dem Schweißen beschichtet. Die Bleche werden im Pilgerschritt dicht gepunktet und verschliffen.

Rostfraß Spritzblech innen, Unterbodenblech hergestellt
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Rostfraß Spritzblech innen, Unterbodenblech hergestellt

Nicht nur der Unterboden, sondern der gesamte Bereich um die Blattfederaufnahmen ist komplett dem Rost zum Opfer gefallen. Sogar die Innenkotflügel sind mit betroffen.

Rostfraß Spritzblech innen, Unterbodenblech angepasst
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Rostfraß Spritzblech innen, Unterbodenblech angepasst

Zunächst jedoch wird das neue Blech für den UNterboden angepasst und mit Ferpox grundiert. Auf den abgekanteten Bereich wird später im Lochpunktverfahren die äußere Spritzwand verschweißt.

Rostfraß Spritzblech innen, fertig zum Einschweißen (im Pilgerschritt)
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Rostfraß Spritzblech innen, fertig zum Einschweißen (im Pilgerschritt)

Die Reparaturbleche werden weitgehend im Pilgerschritt eingeschweißt, um das Blech selber nur gering thermisch zu belasten. Dies beugt Spannungsrissen und dem thermischen Verzug vor.

Rostfraß Spritzblech innen, Reparaturblech im Pilgerschritt eingeschweißt
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Rostfraß Spritzblech innen, Reparaturblech im Pilgerschritt eingeschweißt
Rostfraß Spritzblech außen, Reparaturblech probehalber eingesetzt
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Rostfraß Spritzblech außen, Reparaturblech probehalber eingesetzt
Rostfraß Spritzblech innen, Schweißstelle verschliffen und grundiert
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Rostfraß Spritzblech innen, Schweißstelle verschliffen und grundiert
Rostfraß Spritzblech innen, Loch verschlossen, Schweißstelle innen nur leicht verschliffen und grundiert
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Rostfraß Spritzblech innen, Loch verschlossen, Schweißstelle innen nur leicht verschliffen und grundiert
Rostfraß Spritzblech außen, Loch verschlossen, Schweißstelle  verschliffen und grundiert
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Rostfraß Spritzblech außen, Loch verschlossen, Schweißstelle verschliffen und grundiert

Der restaurierte Bereich wird mit einem original BMH-Blech aus englischer Produktion verschlossen. Da nicht der gesamte Bereich der inneren Spritzwand erneuert werden soll, wird das Reparaturblech auf die Anforderungen zurchtgeschnitten.

Rostfraß Spritzblech innen, Loch verschlossen, Zuschnitt Spritzblech
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Rostfraß Spritzblech innen, Loch verschlossen, Zuschnitt Spritzblech

Das Reparaturblech erhält diverse Löcher für die Lochpunktschweißung. Da es sich hier um ein tragendes Teil handelt, wird die Verschweißung wie im Original ausgeführt.

Rostfraß Spritzblech innen, Loch verschlossen, Spritzblech zur Anprobe angehalten und fertig zum Einschweißen
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Rostfraß Spritzblech innen, Loch verschlossen, Spritzblech zur Anprobe angehalten und fertig zum Einschweißen

Mittlerweile sind die Arbeiten am linken Teil der Blattfederaufnahmen saniert. Es fehlt noch die Verlängerung des Längsträgers, die Verstärkung auf dem inneren Spritzblech und das Reparaturblech im Radhaus.

Spritzblech innen, Loch verschlossen, Spritzblech zur Anprobe angehalten und fertig zum Einschweißen
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Spritzblech innen, Loch verschlossen, Spritzblech zur Anprobe angehalten und fertig zum Einschweißen
Spritzblech innen, Loch verschlossen, Spritzblech eingeschweißt
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Spritzblech innen, Loch verschlossen, Spritzblech eingeschweißt

Um dem Heck noch mehr Steifigkeit zu verleihen, wird das Trägerendstück als Kastenprofil ausgeführt. Dies hat auch zur Folge, dass die Längsträger nun endlich wasserdicht verschlossen werden können.

Spritzblech innen, Längsträger, Endstück
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Spritzblech innen, Längsträger, Endstück
Spritzblech innen, Längsträger, Endstück, fertig zum Einschweißen
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Spritzblech innen, Längsträger, Endstück, fertig zum Einschweißen
Spritzblech innen, Längsträger, Endstück, Verstärkung
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Spritzblech innen, Längsträger, Endstück, Verstärkung
Spritzwand bereit zum Einschweißen der Versteifung (verschliffen und mit Ferpox konserviert)
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Spritzwand bereit zum Einschweißen der Versteifung (verschliffen und mit Ferpox konserviert)


Entrostung des Beifahrerfußraumes

Nach dem Verschleifen und Grundieren der Spritzwand folgte die kompltette Entrostung des Fußraums mittels Zopfbürste, 3M-CSD-Schleifscheibe und jeder Menge Schweiß. Nun jann der Bereich abschließend mit Ferpox gegen Rost geschützt werden.

Fußraum Beifahrer, Vorbereitung auf Rostschutzgrundierung
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Fußraum Beifahrer, Vorbereitung auf Rostschutzgrundierung
Fußraum Beifahrer, Vorbereitung auf Rostschutzgrundierung
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Fußraum Beifahrer, Vorbereitung auf Rostschutzgrundierung
Innere Spritzwand Beifahrer, Rostschutzgrundierung
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Innere Spritzwand Beifahrer, Rostschutzgrundierung
Fußraum Beifahrer, Rostschutzgrundierung
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Fußraum Beifahrer, Rostschutzgrundierung

Reparatur des Schwellerendstücks

Abschließend musste noch das Reparaturblech im Schwellerbereich eingesetzt werden.

Endspitze Schweller hinten, vorbereitet für Reparaturblech
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Endspitze Schweller hinten, vorbereitet für Reparaturblech
Endspitze Schweller hinten, Reparaturblech eingesetzt (Konservierung innen erfolgt nach Einschweißen)
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Endspitze Schweller hinten, Reparaturblech eingesetzt (Konservierung innen erfolgt nach Einschweißen)

Die Konservierung des Inneren Bereiches vom Spritzwanddach erfolgt durch angebrachte Revisionsöffnungen. Hier wird zum Schluß kräftig Mike-Sanders-Fett eingespritzt. Somit ist dieser Bereich für die nächsten 50 Jahre fit!

Endspitze Schweller hinten, Reparaturblech verschliffen und grundiert
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Endspitze Schweller hinten, Reparaturblech verschliffen und grundiert

Damit ist die linke Seite vollständig restauriert. Wenn ich die ganzen Fehler bei der rechten Seite weglasse, sollte diese innerhalb von 5 Tagen auch restauriert sein (manche Bleche macht man 3 Mal..).

Mittlerweile sind auch alle Fahrwerksteile (Drehmomentabstützung, Halterungen für die Stoßdämpfer), sowie diverse Anbauteile nach dem Sandstrahlen mit Ferpox grundiert und mit Brantho Korrux lackiert worden.

Karosserie, rechter Bereich

Allgemeiner Zustand

Auch hier zeigt sich ein ähnlicher Rostbefall, wie im Bereich des Beifahrers. Lediglich die äußere Spritzwand präsentiert sich nich nahezu rostfrei. Dafür ist das Bodenblech deutlich weiter dem Rost zum Opfer gefallen und muss großflächig restauriert werden. Die innere Spritzwand zur B-Säule ist ebenfalls deutlich besser erhalten, als auf der Beifahrerseite, wird aber im Zuge der Restauration gleich mit getauscht.

Durchrostungen im Heckbereich

Spritzwand rechts, extreme Strukturschädigung durch Rost
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Spritzwand rechts, extreme Strukturschädigung durch Rost

Auch die rechte Seite wurde durch Korrosion extrem geschwächt. Der gesamte Bereich um die Blattfederaufnahmen ist nicht mehr tragend. Die innere Spritzwand ist nahezu komplett verrottet.

Spritzwand rechts, extreme Strukturschädigung durch Rost
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Spritzwand rechts, extreme Strukturschädigung durch Rost
Auch unter der Verstärkung ist der Längsträger völlig verrostet und geradezu zu Rostschuppen umgewandelt. Das dieses Fahrzeug nicht auseinander gebrochen ist, ist ein Wunder.

Restauration des Heckbereichs

Spritzwand rechts, großzügig in gesundem Material herausgetrennter Rost, mit Fertan versiegelt
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Spritzwand rechts, großzügig in gesundem Material herausgetrennter Rost, mit Fertan versiegelt
Der gesamte verrottete Bereich wurde großflächig mit der Trennscheibe entfernt. Die hintere Spritzwand zeigt sich im gesunden Zustand und blebt hier erhalten. Das Reparaturblech wurde mit der Schruppscheibe von der Rückwand entfernt. Hier wird wie im Originalen wieder eine zweilagige Falz vorzufinden sein. Auch auf dieser Seite wird die Reparatur so weit in den Innenraum verlegt, dass eine weitere Restauration des Fahrzeugbodens nachträglich möglich wird. Das Reparaturblech wird grob zugeschnitten und dann mittels Blechschere fein eingepasst.
Spritzwand rechts, Reparaturblech grob eingepasst
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Spritzwand rechts, Reparaturblech grob eingepasst
Auch dieses Blech wird im Pilgerschritt stumpf eingeschweißt. Nur die Falz an der äußeren Spritzwand wird im Lochpunktverfahren verschweißt. Das Bodenblech wurde bereits neu angefertigt und grob eingepasst. Nach erfolgter Feinanpassung wurde das Bodenblech im Pilgerschritt mit dem "gesunden" Bodenblech verschweißt. Die Falznaht zur äußeren Spritzwand wurde natürlich im Lochpunktverfahren verschweißt.
Bodenblech, während des Einschweißens
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Bodenblech, während des Einschweißens
Nach Anpassen der inneren Spritzwand, wurde diese mit den serienmäßigen Versteifungen im Lochpunktverfahren eingeschweißt. Hierbei wurde von oben nach unten geschweißt, während die betroffenen Punkte zusätzlich beim Schweißen einzeln angepresst wurden. Dies sichert einen geringen Aufbau von Verspannungen und Verzug im Material.
Spritzwand rechts, inneres Reparaturblech grob eingepasst
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Spritzwand rechts, inneres Reparaturblech grob eingepasst
Nach gründlichem Korrosionsschutz konnte nun die innere Spritzwand eingeschweißt werden.
Spritzwand rechts, Rostschutzvorsorge
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Spritzwand rechts, Rostschutzvorsorge
Die Roststelle am Innenkotflügel
Innenkotflügel rechts, Durchrostung
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Innenkotflügel rechts, Durchrostung
rechts wurde bis in den rostfreien Bereich eingeschnitten und ein passendes Reparaturblech angefertigt.
Innenkotflügel rechts, Reparaturblech eingepasst
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Innenkotflügel rechts, Reparaturblech eingepasst

Auch dieses Blech wird im Pilgerschritt eingeschweißt, verschliffen und mit Rostschutz grundiert.

Spritzwand rechts, Reparaturblech grob eingepasst
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Spritzwand rechts, Reparaturblech grob eingepasst

Zeitgleich wurden immer wieder einige Punkte an der inneren Spritzwand geschweißt. Somit bleibt das Blech kühler und die Verspannungen werden weiter minimiert.

Spritzwand rechts, innere Spritzwand während des Schweißens
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Spritzwand rechts, innere Spritzwand während des Schweißens
Spritzwand rechts, innere Spritzwand eingeschweißt
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Spritzwand rechts, innere Spritzwand eingeschweißt
Spritzwand rechts, Verstärkungsblech eingeschweißt
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Spritzwand rechts, Verstärkungsblech eingeschweißt
Spritzwand rechts, komplett wiederhergestellt
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Spritzwand rechts, komplett wiederhergestellt


Entrostung des Fahrerfußraumes

Auch der Fahrerfußraum wurde mit der Zopfbürste und der CSD-Scheibe entrostet und entlackt, mit Bremsenreiniger entfettet und mit Ferpox konserviert. Nun befinden sich also der gesamte Unterboden und der Heckbereich des Healeys wieder im stabilen Zustand.

Bodenblech Fahrer (rechts), entrostet und konserviert
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Bodenblech Fahrer (rechts), entrostet und konserviert

Reparatur des Schwellerendstücks

Auch auf der rechten Seite war das Schwellerendstück vom Rost zerfressen. Es wurde großzügig herausgeschnitten und wie im original im Lochpunktverfahren eingeschweißt. Der Bereich wird später noch mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett von innen konserviert.

Schwellerendstück, Rost herausgetrennt
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Schwellerendstück, Rost herausgetrennt
Schwellerendstück, Reparaturblech eingeschweißt
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Schwellerendstück, Reparaturblech eingeschweißt

Rostschäden an den A-Säulen

Beide A-Säulen am Fahrzeug sind oberhalb des Schwellers durchgerostet (von innen). Die rechte Seite wurde schon freigelegt (Fein eingeschnitten mit dem Drehmel) und begutachtet. Die innere A-Säule ist ebenfalls schon stark vom Rost angegriffen. Hier wird später kompletter Ersatz fällig. Im ersten Restaurationsschritt wird der Bereich nur mit einem Reparaturblech verschlossen und grundiert bzw. per Sprühdose beilackiert. Vor der eigentlichen Lackierung des Fahrzeugs müssen beie A-Säulen bis zur Halterung der Windschutzscheibe erneuert werden.

Für die Beseitigung werden Blechstücke auf Stoß mittels WIG eingeschweißt. Hierzu wurde speziell ein WIG-Schweißgerät (3-220 Ampere, DC/AC, Puls, Wassergekühltes Schlauchpaket, wassergekühlter Brenner) besorgt.

WIG-Schweißgerät
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WIG-Schweißgerät

Konservierung mit Mike Sanders Spezialfett

Konservierter Bereich Querträger vorne
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Konservierter Bereich Querträger vorne
Das gesamte Fahrzeug wird mit Mike-Sanders-Spezialfett konserviert. Mit Hilfe einer Druckbecherpistole wird das auf ca. 80°C erhitzete Fett in die nun offenen Hohlräume gespritzt. Deutlich sichtbar tritt es an allen Öffnungen der Karosserie wieder aus. Da das Fett im Sommer bei Sonnenbestrahlung des Fahrzeugs aufschmilzt, werden zuverlässig Falze und Rostnester verschlossen.
Vorbereitung Konservierung mit Mike Sanders Spezialfett
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Vorbereitung Konservierung mit Mike Sanders Spezialfett
Konservierter Bereich B-Säule bis in den Zwischenraum zwischen Innen- und Außenkotflügel
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Konservierter Bereich B-Säule bis in den Zwischenraum zwischen Innen- und Außenkotflügel

Konservierung mit Chassislack

Der steinschlaggefährdete Bereich und auch alle Bereiche des Unterbodens, die vom Tank verdeckt wurden, sind mit Chassislack lackiert und mit PermaFilm konserviert worden. Das gesamte Heck wurde mit PermaFilm konserviert, die Radläufe sind konventionell mit Bitumen ausgebessert worden (hier ist ein Totalersatz des Unterbodenschutzes noch notwendig).

Konservierter Unterboden im Heckbereich. PermaFilm
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Konservierter Unterboden im Heckbereich. PermaFilm
Konservierter Unterboden im Tankbereich. Chassislack und PermaFilm
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Konservierter Unterboden im Tankbereich. Chassislack und PermaFilm

Einbau Tank und Hinterachse

Beim Einbauversuch des Tanks wurde schnell klar, dass dieser im Bereich der Benzinablaßschraube durch Korrosion undicht war. Der Tank wurde WIG-geschweißt und die Bereiche zusäötzlich hart verlötet. Nach dem Glasperlstrahlen wurde der Tank mittels Brantho Korrux lackiert.

Tank nach dem ersten Glasperlstrahlen
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Tank nach dem ersten Glasperlstrahlen
Geschweißter, verschliffener und verlöteter Tank
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Geschweißter, verschliffener und verlöteter Tank

Beim Einsetzen des Tanks kamen neue Gummi-Unterlagen und neue Dichtungen zur Karosserie zum Einsatz.

Frosch, endlich wieder auf vier Beinen
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Frosch, endlich wieder auf vier Beinen
Nach der Überholung der Hinterachse (Achsfangbänder und Bremsen) wurde diese nebst Drehmomentabstürzungen, Stoßdämpfern und Sockeln eingebaut. Die Blattfedern wurden zuvor glasperlgestrahlt und mit Owatrol grundiert. Der Einbau sensibler Achsteile (Blattfedern, Sockel) erfolgte unter Benutzung neuer Schrauben und Muttern. Brems- und Benzinleitung sind wieder verlegt und verschraubt. Das Handbremsseil wurde eingehängt und zunächst entspannt (die Trommelbremsen sind noch nicht eingestellt).


Motor und Getriebe

Nach der Karosserierestauration erfolgt der Neuaufbau des Motors. Da vor wenigen Jahren neue Kolben, neue Einlassventile und neue Hauptlager eingebaut wurden, wird das Triebwerk nur gereinigt und neu abgedichtet. Als Steuerkettensatz kommt eine verstärkte Duplex-Kette zum Einsatz. Die Ölpumpe erhält ein neues Sieb. Alle Bereiche der Ventilführungen und Kipphebel werden durch Ultraschall gereinigt und neu Aufgebaut. Der Motor erhält ein original Heizventil mit nachgeschaltetem Magnetventil zur besseren Temperaturregelung. Der Verteiler erhält einen neuen Finger und neue Kontakte. Betriebsstoffe und die Zündkerzen werden erneuert. Der Motor wird auf einen Kurbelwellensimmerring umgebaut. Es handelt sich um einen originalen Austauschmotor, Typ 8C von 1962. Der verschlissene Anlasserzahnkranz wurde schon erneuert. Lichtmaschine und Anlasser erhalten noch neue Kohlen. Riemenscheiben wurden gerichtet, glasperlgestrahlt, grundiert und lackiert. Ein neuer Keilriemen montiert.

Nach Demontage und Reinigung des Motors wurden stark eingelaufene Stößeltassen der Stößelstangen vorgefunden. Dies ließ die Vermutung aufkommen, die Nockenwelle sei verschlissen und eingelaufen. Durch die Demontage der Ölwanne konnte die Nockenwelle inspiziert werden.
Geöffneter Motor, Blick von der Ölwanne in den Kurbeltrieb
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Geöffneter Motor, Blick von der Ölwanne in den Kurbeltrieb
Die betroffenen Nocken zeigen aber nur geringen Verschließ und das Tragbild ist sauber. Trotzdem wird die Nockenwelle innerhalb der nächsten 10.000 km ersetzt.
Nockenwelle
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Nockenwelle

Pleullager und Hauptlager zeeigen keinen erhöhten Verschleiß und werden nicht getauscht. Die Ölwanne war durch Silikon abgedichtet und wurde scheinbar immer wieder mit den original Kork-Halbmond-Dichtungen eingesetzt. Diese waren derart verhärtet, dass sie nur durch Ausfräsen mit dem Drehmel entfernbar waren. Die Ölwanne wurde vom Ölschlamm in der Teilewaschanlage gereinigt und mit neuen Dichtungen eingesetzt. Ölsieb und Magnet sind sauber. Der Motor wurde komplett neu gedichtet (Kopf, Deckel, Wellendichtringe, Wasserpumpe, Benzinpumpe, Verteiler) und sauber aufgebaut. Es folgt der Einbau von Motor mit Getriebe und Antriebswelle in den Frosch.

Motor offen
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Motor offen
Aufgebauter Motor
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Aufgebauter Motor

Da es sich bei dem Getriebe um ein Austauschgetriebe handelt, wird dieses nicht geöffnet. Lediglich die vordere Abschlussplatte wird auf die Dichtung mittels Wellendichtring umgebaut. Die Kreuzgelenke zeigen kein erhöhtes Spiel. Sie werden weiter verwendet.

Riemenscheiben gestrahlt, bereit zur Grundierung (vorher Behandlung mit Fertan)
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Riemenscheiben gestrahlt, bereit zur Grundierung (vorher Behandlung mit Fertan)

Einbau des Motors mit Getriebe

Der Einbau gestaltete sich recht simpel. Lediglich das Hosenrohr ist zum Krümmer hin kaum dicht zu bekommen. Hier hilft GunGum (welches sich auch schon vorher in großen Mengen an dieser Stelle befand). Einige Arbeiten sind sehr "fummelig" (Entlüften der Kupplung, Anziehen diverser Schrauben im Krümmer- und Elektrikbereich), aber gut zu bewältigen.

Nun gehts los..
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Nun gehts los..
Motor am Haken
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Motor am Haken
Einfädeln in den Getriebetunnel
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Einfädeln in den Getriebetunnel
Fast fertig..
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Fast fertig..
Vorne ablassen, Motor- und Getriebelager anschrauben und gut.
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Vorne ablassen, Motor- und Getriebelager anschrauben und gut.
Süß, der Kleine, oder?
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Süß, der Kleine, oder?
Persönliche Werkzeuge